Das Tier als Freund des Menschen

Ferienwohnung im Harz mit Hund
 

Im Harz mit meinem Vierbeiner – ein kleiner Urlaubsbericht

Als ich eine Ferienwohnung im Harz mit Hund suchte, stellte ich fest, dass das relativ leicht ist, denn die meisten Vermieter haben nichts gegen einen vierbeinigen Freund im Gepäck. Die wunderschöne Landschaft des Harzes stellt sich als ein Paradies für uns heraus, auch wenn im Naturpark Leinenzwang herrscht, gibt es viele Gebiete, wo meine Ruppi, eine sechs Jahre alte, unglaublich sture Dackeldame, sich austoben durfte. Ein großer Vorteil der Ferienwohnung im Harz war, dass ich den kleinen Dickkopf auch mal für eine oder zwei Stunden dort alleine lassen konnte und dadurch die Gelegenheit bekam, in einem der schönen Restaurants die heimische Küche kennenzulernen.

Natürlich unternahm ich einen Ausflug auf den Brocken, auch Blocksberg genannt. Ich hatte die Wahl, den sagenumwobene Berg entweder zu Fuß oder mit der Brockenbahn zu erobert – und wählte zum Ärger meiner Dackeldame die Blocksbergbahn. Dabei handelt es sich um eine alte Dampflok, die schnaufend und stöhnend mit viel Lärm und Pfeifen vom Bahnhof Drei Annen Hohne auf knapp fünfhundertfünfzig Metern bis zum Bahnhof Brocken ungefähr zwanzig Meter unterhalb des Gipfels dampft.
Diesen Gipfel, der mehr als dreihundert Tage im Jahr vom Nebel eingehüllt wird, wollte Madame unbedingt erforschen und ward blitzartig verschwunden.

Am 30. April jeden Jahres findet hier der Hexensabbat statt, das ganze Jahr über haust das Brockengespenst auf dem Berg, das so manchen Wanderer schon in die Flucht schlug. Nüchtern betrachtet ist das Brockengespenst eine Lichtreflexion, die Bögen, Säulen und Kreise entweder als helle Erscheinung oder farbig vorgaukelt, dabei sieht es so aus, als würden die Elemente laufend mit Zauberhand von hier nach dort versetzt, begleitet vom Wind, der meistens durch die Wälder pfeift. Ich hatte natürlich das Pech, genau diese Witterungslage zu erwischen. Meine vierbeinige Freundin war weniger beeindruckt, mir wurde etwas mulmig. Als sie endlich nach ein paar Rufen hechelnd angerannt kam, war ich froh, dass ich diese unheimliche Gegend wieder verlassen konnte.

Für einen Freudentaumel und so manchen Ausflug ins Unterholz sorgten die Spaziergänge entlang der romantischen Teiche, wie dem Oberharzer Wasserregal mit seinen einhundertdreiundvierzig kleinen Talsperren. Natürlich besuchten wir die hübschen Orte des Harzes gemeinsam. Die dort teilweise noch stehenden sehr schönen alten Fachwerkhäuser können durchaus als sehenswert bezeichnet werden. Für meine Ruppi gab zwar keinen Freigang, dafür bekam sie aber von mir ausreichend Gelegenheit die Nachrichten ihrer Kollegen und Kolleginnen zu lesen, so dass wir beide mit unserem Urlaub äußerst zufrieden sein konnten.

Ich würde auf jeden Fall wieder mit Dackel in den Urlaub ziehen – wenn es Möglichkeiten zum Wandern und Austoben gibt, haben beide, Hund und Herrchen (oder Frauchen), viel davon…


Veröffentlicht am 16.11.11, geschrieben von Brigitte, Webseite: Ferienwohnungen und -häuser im Harz


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