Das Tier als Freund des Menschen

Als Pepper krank wurde
 

Wir besitzen zwei Katzen: Die erste ist eine schwarze Kätzin mit einer weißen Brust und heißt Sally. Wir haben sie vor etwa sechs Jahren aus dem Tierheim zu uns geholt. Da wir beruflich viel unterwegs sind, haben wir uns gedacht, wir tun ihr etwas Gutes und holen ihr einen kleinen Spielgefährten ins Haus. So kam Pepper als Baby zu uns. Sie ist eine kleine rote Kätzin, die uns viel Freude bereitet. Solche Tiere sind tatsächlich äußerst selten, da rote Katzen meist Kater sind.

Mit etwa einem Jahr begann Pepper immer wieder damit, in Ecken zu pinkeln. Als ersten dachten wir, dass sie einfach nur ihr Revier gegenüber Sally markieren wollte. Als sie jedoch gar nicht mehr aufs Klo ging und nur noch in die Wohnung machte, machten wir uns erste Sorgen. Als der Urin dann auch noch rot und von Blut durchzogen war, ging es schnurstracks zum Tierarzt. Dieser sagte uns, dass wir das Futter sofort auf Royal Canin Urinary umstellen sollten, was wir natürlich unverzüglich taten. Pepper war wohl sehr empfindlich, was das Futter betrifft. Wir haben ihr stets das herkömmliche Supermarktfutter gegeben, da auch Sally dieses gerne gefressen hat. Ein weiteres Problem war anscheinend, dass Pepper ausschließlich Trockenfutter mag und sie somit nur wenig Flüssigkeit aufnimmt.

Unser Tierarzt erklärte uns, dass Pepper wohl eine Blasenentzündung hatte und sich daraufhin vermehrt sogenannte Struvitsteine in ihrer Blase gebildet hätten. Diese Steine wären alber kein Problem, da sie sich mit speziellem Diät Futter auflösen lassen. Wir sollten allerdings noch eine frische Urinprobe zum Tierarzt bringen, damit untersucht werden könnte, ob unsere Katze auch an Kalziumoxalaten leidet. Das sind ebenfalls Urinsteine, die sich allerdings nicht mit Royal Canin Urinary auflösen lassen, sondern operativ entfernt werden müssten. Zum Glück hatte Pepper keinerlei dieser Steine.

Wir haben uns natürlich auch im Internet etwas schlau gemacht, was denn noch so alles helfen könne, wovon ich allerdings jedem abraten würde, da man so viele Horrorgeschichten liest und es einem Angst und Bange um seine Katze wird. Wir haben zum Beispiel gelesen, dass rote Katzen oftmals sehr früh an Nierenversagen sterben und die ersten Anzeichen dafür genau wie bei Pepper sind. Leider Gottes ist Peppers Schwester kurz darauf genau daran gestorben. Wir hüten unseren kleinen Liebling seitdem noch mehr und geben besonders gut auf sie Acht. Was aber nicht heißen soll, dass wir Sally nicht weniger verwöhnen - sie ist halt richtig Katze und holt sich ihre Streicheleinheiten, wenn es ihr passt.

Nach diesem Vorfall geben wir natürlich große Acht auf unsere beiden Stubentiger, sie bekommen nur das beste Futter und es stehen neben einem großen Napf Wasser zusätzlich zwei Gläser mit frischem Wasser in den Fensterbänken, da Pepper stets die Angewohnheit hat, auf den Tisch zu springen und aus unseren Gläsern zu trinken. Manchmal denkt sie wohl, dass sie auch ein Mensch ist und vom Tisch essen muss. Seit der Futtermittelumstellung geht es ihr wieder richtig gut. Sie spielt und tobt wie aufgedreht durch die Bude und klettert auf alle Schränke. Sie benutzt auch wieder wie gewohnt ihr Katzenklo. Sie wollte also nicht ihr Revier gegenüber Sally, die sie abgöttisch liebt, markieren, sondern wollte uns darauf aufmerksam machen, dass es ihr nicht so gut geht und dass wir etwas unternehmen sollten, damit sie wieder gesund wird. Das zeigt mal wieder, wie intelligent und clever so eine Katze dann doch sein kann.


Veröffentlicht am 23.12.11, geschrieben von Sven Weschnowsky, Webseite: Royal Canin Urinary


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