Das Tier als Freund des Menschen

Allerlei Kurioses 


Ist es nicht immer wieder erstaunlich, dass man auch bei Tieren bestimmte Eigenheiten und Verhaltensweisen beobachten kann, die nicht immer "der Norm" entsprechen? Dies hat schon so manchen Hunde- oder Katzenbesitzer in Staunen versetzt und den Gedanken aufkommen lassen, dass die tierischen Freunde uns "nicht mal so unähnlich" sind. Manchmal kann man nur den Kopf schütteln, wenn man erfährt, was es da oft zu berichten gibt. Doch lesen Sie selbst...

Gaby Wagner (BKH-Of-the-Golden-Jewels) erzählt:

...Unsere Katze Angelina hat eine komische Angewohnheit. Bei uns steht die Wurfkiste mitten im Durchgang zwischen Wohn- und Esszimmer, so dass jede unserer Katzen und jeder Kater immer, wann ihnen danach ist, nach der jungen Mama mit ihren Babies schauen kann. Das klappt auch bei allen immer ganz prima, außer bei unserer Angelina. Bei ihr sieht das folgendermaßen aus: Sie kommt gelaufen, steckt ihren Kopf in die Wurfkiste, zieht ihn sofort wieder raus und erbricht sich direkt vor die Wurfkiste, so als wolle sie sagen:
"Igitt, sind deine Babies aber häßlich". Das macht sie tatsächlich bei jeder meiner Katzendamen und das die ersten 4-6 Tage mindestens 3-4 mal täglich. Inzwischen beeile ich mich schon immer, wenn ich sehe, dass sie auf die Wurfkiste zuläuft und schiebe sie sanft daran vorbei, damit sie erst gar nicht reinschaut. Wenn dann mal die erste Woche rum ist, dann ist alles gut und sie kann problemlos nach den Babies schauen
.

Ursula Neubig (Reise Fränkische Schweiz) erzählt:

...Vor einigen Jahren hielten wir einige Kanarienvögel, Wellensittiche und sogar einen Nymphensittich in einen Voliere. 
Einmal hatten wir ein Wellensittichmännchen, das zu unserem Erstaunen damit anfing, das Nymphensittich-weibchen mehrmals am Tag zu füttern. Ich hatte gelesen, dass Wellensittiche mit dieser Art der Nahrungsaufnahme "proben", um für die Aufzucht des evtl. späteren Nachwuchses zu sorgen - und dass sie das normalerweise nur unter ihresgleichen tun, nicht aber bei anderen Gattungen.
"Jockie" schien sich ausnehmend wohl beim Ausüben dieser Tätigkeit zu fühlen, und "Jolina", dem Nymphensit-tichweibchen, schien das Prozedere ebenfalls zu gefallen. Sie gab dabei urige Laute von sich, flatterte wild mit den Flügeln und schlang das Futter gierig hinunter. Die beiden Sittiche saßen auch öfter zusammen auf einer Stange und lebten friedlich mit- und nebeneinander.

...Irgendwann verließ uns "Jockie", dafür kam "Joschi" mit seiner Gespielin "Susie" zu uns. "Joschi" übernahm prompt die Pflichten seines verstorbenen Vorgängers - obwohl er eigentlich eine Wellensittichdame neben sich hatte!
Beide, "Joschi" und "Jolina", schienen bei ihren "Fütter-ungsritual" immer blendender Laune zu sein, und betrieben es Tag für Tag

"Susie" duldete die seltsame "Macke" der beiden, konnte  jedoch (im übertragenen Sinne natürlich) "Jolina" schon "mal die Krallen zeigen", wenn ihr irgend etwas nicht passte.
Gefüttert hat sie den Nymphensittich aber nie.

Charite (Charite's Forum für jedermann) erzählt:

Bodyguard

...Abendspaziergang mit Seppi,
seines Zeichens "Rauhhaardackel"...

Plötzlich kommen uns 2 Mini-Rambos,
ca. 16 Jahre alt, gute 1,80 gross, stabil
und offensichtlich "etwas" angetrunken...
entgegen.

Sie marschierten mit 
"Rasierklingen unter den Armen"
direkt auf mich zu.
Ich weiss nicht, was sie vorhaben,
aber Seppi gefallen die beiden gar nicht.

Mein "Kampfdackel" bleibt stocksteif stehen..
Kopf hoch und sämtliche Haare auch!
Zähne gefletscht und ein Knurren wie ein Dobermann...
Ich nehme die Leine...eine ziemlich dicke,
was auch seine Gründe hat...ganz kurz.

Die 2 "Helden" bleiben stehen,
wechseln einen kurzen Blick
und dann fluchtartig die Strassenseite,
wobei der eine den anderen über den Haufen rennt.

Ich habe so gelacht und Seppi bekam zur Belohnung
für seine tollen "Leibwächter-Dienste" einen schönen Knochen.

Angela Brockstedt (Tierische Mitbewohner) erzählt:

Micky…mein kleiner Psychopath, inzwischen fast 17 Jahre alt...
Ich weiß nicht…..aber ich glaube, Katerchen, in meinem Fall ein kastrierter, werden immer wunderlicher, wenn sie in die Jahre kommen. Er terrorisiert mich regelrecht und da ich denke, ooch…er ist ja schon so alt, erfülle ich ihm alle seine Wünsche - und es wird immer schlimmer.

Er weckt mich nachts, wer weiß, wie oft und wenn ich mal eine kurze Tiefschlafphase habe, lässt er sich was einfallen, das Krach macht. Meistens ist es meine Wasserflasche, die ich am Bett zu stehen habe, oder auch eine Packung Tempotaschentücher, die er dann zerrupft. Wenn ich dann endlich wach bin, will er raus und ich halte gefühlte 10 Minuten die Tür auf, bis er entscheidet, dass er doch lieber fressen möchte und ich ihm die Tür zum Fressnapf öffne, die Katzenklappe wird ignoriert. Vor dem gefüllten Fressnapf wird dann entschieden, dass es draußen viel spannender sein könnte, aber nein…er will doch lieber wieder ins Schlafzimmer.

Falls ich noch fernsehe und ich nicht gleich mitkomme, entscheidet Micky dann, sich noch neben mir auf das Sofa zu setzen und die ihm zustehenden Streicheleinheiten, einzufordern. Wenn ich dann ins Bett möchte, will er natürlich raus - und ich trau mich nicht richtig einzuschlafen, da ich denke, mein armer alter Kater erfriert draußen. Nach mindestens viermal nachschauen, ob Micky wieder rein möchte, macht er sich dann so breit im Bett, dass ich zusammengekauert, mich kaum bewege, … ich will den alten Kater ja nicht noch mehr belasten.

Morgens dann, nachdem ich mehrmals von meinem Schnurri geweckt worden bin, fühle ich mich uralt und wie gerädert. Ich glaube nicht, dass er nicht weiß, was er tut, ich glaube eher, er kennt mich in den ganzen Jahren so gut, dass er weiß, wie weit er mich ausreizen kann und ich werde immer wieder alle seine unmöglichen Wünsche erfüllen…Boa, ich wünscht', ich wäre mein Kater!


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